SYMPOSIUM UNERWARTETE ALLIANZEN – Was ist „wirkliche“ Kunst?

Jörg-Thomas Alvermann | Oliver Gather | Clara Gerlach | Andrea Knobloch | Julia Schleis | Michael Schmidt | Ute Vorkoeper
im Gespräch

SYMPOSIUM_gespraechsrunde
Foto Christof Wolff

9. Oktober 2016, 16 Uhr

Botschaft | Foyer
Worringer Platz 4
40210 Düsseldorf

Mit dieser das Symposium beschließenden Gesprächsrunde möchten wir die aktuelle Düsseldorfer Diskussion zur sogenannten Kunst am Bau und im öffentlichen Raum, die sich zur Zeit vor allem mit dem Wie befasst, auf das Was und Warum einer Kunst lenken, die mehr sein will als nützliche, bürgernahe Bildungsarbeit oder Identität stiftende Beigabe uniformer Architekturen. Über die Bedingungen einer „wirklichen“ Kunst und ihres Öffentlich-Werdens sprechen Künstler/innen, Vertreter/innen der Kulturpolitik und der Initiative KUKODUS.

Fotoalbum

Jörg-Thomas Alvermann studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. Er engagiert sich im Verein der Düsseldorfer Künstler/Verein zu Veranstaltung von Kunstausstellungen für die Selbstorganisation und die politische Teilhabe von Künstler/innen in Düsseldorf. Mit Saskia Paul und Andrej Wilhelms betreibt er an einer Grundschule in Düsseldorf/Flingern Offene Werkstätten für Schüler und Bürger nach dem Vorbild der Werkstätten der Kunstakademie Düsseldorf mit dem Ziel, eine andere Kultur des Lernens in Schule und Stadtteil zu entwickeln. http://www.alvermann.org,  http://www.keywork.info, http://www.generationen-werkstatt.de

Clara Gerlach stufierte Kunst und Deutsch für das Lehramt der Sekundarstufen I und II und legte 2009 das erste Staatsexamen ab. Seit 2002 engagiert sie sich bei den Grünen, seit 2004 ist sie Ratsfrau in Düsseldorf und vertritt ihre Fraktion in den Ausschüssen Schule, Kultur, sowie stellvertretend im Stadtplanungs- und Wirtschaftsausschuss. Sie ist zudem Sprecherin des Beirats für Bildende Kunst und engagiert sich für die Einrichtung einer Kunstkommission in Düsseldorf. Schwerpunkte ihrer Ratsarbeit sind Kultur, Schulpolitik, Demokratie und Bürger/innenbeteiligung. http://www.clara-deilmann.de/

Julia Schleis studierte Kunstgeschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und der Universidade Nova in Lissabon sowie Kulturen des Kuratorischen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Sie arbeitete als Volontärin am Kunstverein Bremerhaven von 1886 e.V., wo sie die Ausstellungen „Luka Fineisen – Sublimationen“ und „Cinematic“ kuratierte. Seit 2010 ist sie Projektleiterin in KAI 10 | Arthena Foundation und war dort unter anderem für die Projekte „Kevin Schmidt – Will You Still Love Me Tomorrow?“ und „Take Up Your Space. Performances in KAI 10“ (Co-Kuratorin Marion Eisele) verantwortlich.

Michael Schmidt ist Regisseur, Dramaturg und Dozent für Theater, Performance und T‘ai Chi Ch‘uan. Im Jahr 1999 gründete er die tatraum projekte schmidt. Seitdem erarbeitet er als künstlerischer Leiter mit dem internationalen, interdisziplinären Ensemble 17 theater.tanz Performances im urbanem Raum.